Roman trifft Gemeindebau

Am Samstag, 10. Juli 2021, um 18.30 Uhr, lese ich beim Wiener Kultursommer im Karl-Marx-Hof. Das freut mich besonders, weil es in meinem Roman „Die zitternde Welt“ u.a. um die Errungenschaften des Roten Wien in den 1920er Jahren geht. Die sozialistische Regierung hatte in einem großangelegten Bauprogramm dafür gesorgt, dass auch die ärmeren Bevölkerungsschichten zu Fließwasser, Badezimmern, Luft, Licht, kurz, zu einer würdigen Wohnsituation kamen: Der Wiener Gemeindebau, wie er noch immer weltweit Vorbild ist, war geboren. Der berühmte Karl-Marx-Hof ist einer dieser Gemeindebauten.

Gerade heute ist das Thema „leistbares Wohnen“ leider wieder sehr aktuell (Berliner Mietendeckel et. al.) und nicht selbstverständlich.

Ebendort lese ich bei freiem Eintritt am 12. Februar-Platz in einer Doppellesung mit Christopher Wurmdobler.

„Die zitternde Welt“
Sa., 10.07.2021
12. Februar Platz
18.30 Uhr
Outdoorveranstaltung
Doppellesung